FDIC kündigt erste Coronavirus-getriebene Bankenpleite in den Vereinigten Staaten an

Ein Finanzinstitut in West Virginia ist offiziell die erste Bank, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie untergegangen ist.

Die FDIC hat angekündigt, dass eine „kleine Bank“ in West Virginia ihre Türen schließt. [MarketWatch] Die Schließung steht in direktem Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie.

Die erste von vielen?

Die First State Bank of Barboursville in West Virginia hat laut FDIC geschlossen. Sie verfügte über ein Gesamtvermögen von etwa 152 Millionen Dollar und hielt außerdem Einlagen in Höhe von 139,5 Millionen Dollar. Diese Einlagen werden nun von der MVB Bank Inc. in Fairmont, W. Va. übernommen. Die geschlossenen Filialen der First State Bank werden als Filialen der MVB eröffnet, sagte die FDIC.

Einigen Analysten zufolge ist es das, was als Teil der wirtschaftlichen Folgen zu erwarten war: Bankpleiten. Zum Glück handelt es sich nur um eine einzige Bank, so dass die Einlagen geschützt waren. Aber was passiert, wenn es ein Dutzend oder mehr Banken sind? Wie der Analyst Joseph Young (@iamjosephyoung) schreibt: „Der Dominostein wackelt.

BeInCrypto berichtete zuvor, dass die US-Banken jetzt eine Reserveanforderung von 0% haben. Die Federal Reserve hat den Amerikanern verzweifelt geraten, kein Bargeld abzuheben, weil sie befürchten, dass die Banken auslaufen könnten. Das Finanzinstitut hat versucht, den Amerikanern zu versichern, dass es über „unendliche Mengen an Bargeld“ verfügt.

Die Geldmenge des US-Dollars hat sich seit 2008, als BeInCrypto am 6. Februar darüber berichtete, verdoppelt. Diese Zahl ist heute um ein Vielfaches höher, da die Fed jede Minute etwa 60 Millionen Dollar druckt.

Mit finanziellen Engpässen umgehen

Finanzielle Souveränität ist der Schlüssel

Einleger in US-Banken haben allen Grund, sich um ihr Geld zu sorgen. Deshalb ist die finanzielle Souveränität so wichtig – sie gibt dem Einzelnen die direkte Kontrolle über sein Geld.

Für die Kryptowährungsindustrie war das Argument für Bitcoin noch nie so stark wie heute. Doch in einer Zeit der finanziellen Unsicherheit kämpfen viele Amerikaner traurigerweise darum, über die Runden zu kommen. Wenn sich die Pandemie verschlimmert, könnte die Situation bei der First State Bank nur der erste Dominostein sein, der vor vielen anderen fällt, da die Amerikaner ihr Geld in bar verlangen.

Die Fed glaubt, dass sie selbst über „unbegrenztes Bargeld“ verfügt, aber es bleibt abzuwarten, ob sie dieses Versprechen einhalten kann. Im Moment scheint die Zukunft des traditionellen Bankwesens ungewiss.